Augenklinik Potsdam

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Glaukom

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Glaukom
Neue therapeutische Möglichkeiten
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Vorsorgeuntersuchungen

Etwa ab dem 40. Lebensjahr lebt nahezu jeder zehnte Bundesbürger mit dem Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Bei dieser Erkrankung kommt es zur Schädigung des Sehnerven, die man jedoch erst wahrnimmt, wenn bereits eine weit fortgeschrittene Seheinschränkung eingetreten ist. Wird diese Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt, kann das Augenlicht mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten bleiben - in den meisten Fällen sogar allein durch eine medikamentöse Therapie.

Zur Vorsorge bieten wir Ihnen ein spezielles Programm an, welches wir Ihnen gern vorstellen möchten. Diese Leistungen gehören nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankvenrsicherung.

Berührungsfreie Messung der Hornhautdicke:
Die Messung eines „normalen“ Augendruckes (10-20 mmHg) schließt die Diagnose eines Glaukoms nicht aus. Zu beachten ist bei der Messung des Augeninnendruckes die Hornhautdicke. Eine Hornhaut, die dicker als die „Norm“ ist, täuscht einen höheren Augeninnendruck vor. Eine zu dünne Hornhaut verschleiert einen erhöhten Druck.

Vermessung des Sehnervenkopfes mit dem Heidelberger Retina Tomographen (HRT III):
Zur weiteren Verbesserung in der Glaukomdiagnostik bieten wir Ihnen die Untersuchung des Sehnerven mit einer dreidimensionalen Vermessung des Sehnervenkopfes mit einem Laserscanner, dem HRT III an. Damit ist eine Diagnostik bereits im Frühstadium und eine Verlaufskontrolle des Glaukoms möglich. Im Verlauf ist ein Vergleich der vielen präzise ermittelten Werte der Sehnervenoberfläche möglich und damit die Erkennung auch kleinster Veränderungen. Die HRT III Untersuchung ist die einzige objektive Beurteilung des Sehnervens und damit eine Untersucher unabhängige Verlaufskontrolle über Jahre.

HRT III :: glaukomgeschädigter Sehnerv HRT III:: gesunder Sehnerv HRT III :: Untersuchungsplatz

 

 

 

 

 


Messung der dynamischen Augeninnendruckverhältnisse mit dem Pascal Contour Tonometer:

Das Untersuchungsergebnis gibt entscheidende Hinweise auf die Durchblutung des Auges, den wichtigsten Schutzfaktor gegen das Glaukom. Mit dieser Messung können wir Ihnen noch genauer sagen, ob ein Glaukomrisiko besteht und ob eine Behandlung notwendig ist.

Folgende Risiken sind ebenso glaukomgefährdend:

  • familiäre Vorbelastung
  • Diabetes
  • Hyperopie (”Weitsichtigkeit”)
  • extreme Myopie („Kurzsichtigkeit“)
  • zu niedriger Blutdruck

Wir empfehlen ab dem 40. Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung. Wir beraten Sie gern auch über weitere diagnostische Möglichkeiten.