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Die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) ist das derzeit fortgeschrittenste Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.
In der Kombination aus mikrochirurgischer Schnitttechnik und Gewebeabtrag durch den Excimer-Laser werden besonders rasche und genaue Ergebnisse erreicht.
Spezielle Vorteile der LASIK:
- großer Korrekturbereich
- schnelle Regeneration der Sehschärfe
- schmerzfreie Heilphase
- stabile Ergebnisse
Wie geht das vor sich?
Nach Abdeckung der Lider und Betäubung durch Augentropfen wird zunächst eine dünne Hornhautlamelle mit dem sogenannten Mikrokeratom eingeschnitten und angehoben, danach das darunter liegende Hornhautgewebe mit dem Laser passend modelliert. Sobald die Hornhautlamelle wieder in ihr Bett zurückgelegt wird, saugt sie sich in wenigen Minuten an und verbindet sich in einigen Tagen wieder fest mit ihrer Unterlage. Die reine Laserbehandlung dauert meist weniger als eine Minute, der gesamte Eingriff weniger als 15 Minuten. Der Laserstrahl ist völlig schmerzlos und für den Patienten unsichtbar.
Nach ein bis zwei Tagen wird häufig schon eine recht gute und innerhalb eines Monats eine stabile Sehschärfe erreicht. Für einige Tag nach der Operation werden antibiotische und benetzende Augentropfen angewandt und für eine Woche ein Schutzschild während der Nacht getragen.
Die meisten Patienten bemerken lediglich ein leichtes Fremdkörpergefühl in den ersten Tagen. Vermehrte Blendung und verminderte Nachtsehschärfe sind häufig in den ersten Wochen zu beobachten und können besonders bei Patienten mit sehr großen Pupillen und höheren Korrekturen auftreten. Obwohl bei einem Großteil der Patienten die gewünschte Korrektur bereits nach einer Behandlung erreicht ist, kann, so weit notwendig, eine Nachkorrektur - meist in einigen Wochen oder Monaten erfolgen.
LASIK ist eine sehr sichere Methode, in Deutschland wissenschaftlich anerkannt. Komplikationen sind selten, doch wenn sie auftreten, können sie im allgemeinen durch eine weitere Behandlung behoben werden.
Denkbare Komplikationen einer LASIK-Behandlung
Infektionen können unbehandelt zu einer Hornhauttrübung und damit zu einer dauerhaften Reduzierung der Sehschärfe führen. Sie sind in Mitteleuropa extrem selten.
Abweichung der Schnittqualität
Unter bestimmten anatomischen Gegebenheiten des Auges kann es durch die Handhabung des Chirurgen oder durch technische Probleme zu Schwierigkeiten bei der Präparation der Hornhautlamelle kommen. Dies kann zu einer Unterbrechnung oder Neuplanung des Eingriffs führen oder eine andere Methode ratsam erscheinen lassen.
Heilungsstörungen (oder -verzögerungen) können unsymmetrische Oberflächen und damit irreguläre Astigmatismen (Hornhautverkrümmungen) hervorrufen, die sich meist nach einigen Monaten ausgleichen oder gegebenenfalls nachkorrigiert werden müssen.




