Informationsabend

Unser nächster Informationsabend.

  • "Laser oder Linsen"
    Dienstag, 28. November um 19 Uhr
    (mit kostenfreiem Kurzcheck)
  • Bitte Voranmeldung unter
    Tel: 0331-6007711
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Forschung

Instrumente und Verfahren

Seit fast 40 Jahren waren und sind wir an wesentlichen Entwicklungen in der Katarakt- und Linsenchirurgie beteiligt. Seit 2008 kooperieren wir bei vielen Entwicklungsthemen mit der VR Vision Research GmbH bei uns hier im Haus. Hier einige Beispiele aus der Vergangenheit:
Entfernung der Augenlinse:

  • Zerkleinerung der Augenlinse mittels optischer Energie, "Laser-Phako", mit einer Patentanmeldung 1985
  • 2002 Konzept "Femtokatarakt", mit einer Patentanmeldung 2003,
  • 2004 Vorstellung des Konzepts ( LASICAT, Video ASCRS 2004 in San Diego), 
  • "Limiting aspects in LASICAT", Poster WOC AbuDhabi 2012.

OP-Instrumentarium/ - Verfahren:

  • Kanüle zur Kapselpolitur, Pat.Anmeldung 1989
  • Ultraschallpolitur der Linsenkapsel , Anmeldung 1999
  • Haltepinzette für ICL-Kartuschen ( Cartridge Holder, Fa. Katana, USA)
  • Implantatationsspatelpinzette (Fa. Deutschmann, Zittau)
  • Kopflagerungssystem für Augenoperationen, Pat. Anmeld. 1988
  • Spülkanüle mit Irisretraktor, ("Irrigation hook" (Fa Geuder, Heidelberg)
  • Installationskanüle für Vision Blue bei Cat. mat. (Fa. Bausch& Lomb, D), siehe Bildserie unten
 
  • TCI Topography Controlled Incision, 2002
  • "TDI - ein neues Konzept in der refraktiven Kataraktchirurgie", Array-roundtable, AMO, Kiel, 5.7.2003
  • TDI - Topography double incision,  Poster, Vortrag
  • WORCS (Wavefront Oriented Refractive Surgery), 2001, 2002
  • "Managing Astigmatism in Cataract Surgery: MICS, TDI, toric IOL or LASICAT?", Afro-Asian Congress of Ophthalmology, Istanbul, 18.-22.6.2004

Implantate

  • Implantate - IOL

Von 1984 bis 1990 wurde am Aufbau einer eigenen IOL -Produktion für den DDR - Bedarf gearbeitet. Kurz vor Fertigstellung des Projektes wurde es aufgrund der neuen wirtschaftspolitischen Situation abgebrochen.

Entwicklung eines neuen IOL Designs: die "Turtle-IOL", Patentanmeldungen 1996, 2000 (zur Korrektur der individuellen Aberration), 2006. Hieraus resultierten verschiedene Design-Varianten (Auswahl):

Die von der Fa. Oculentis realisierte IOL ist in verschiedenen Ausführungsvarianten im Angebot.

  • Kapselspannringe

dienen zum Ausspannen der Linsenkapsel. Sie werden während der Linsenoperation in die ( körpereigene) Linsenkapsel eingesetzt.

Patentanmeldung "Kapselspannring", 1996

"New Type of Capsular Tension Rings", Postercompetition, ASCRS San Diego 1998 (prize for best poster)
"Ein neuer Typ Kapselspannringe", Poster, DOC Nürnberg 1999 (Posterpreis)
"CTR with Coloboma and Iris Aperture: An Alternative for Patients with large Iris Defects Aniridia or Albinism". Postercompetition of ESCRS, Vienna 1999 (prize of congress)

  • Kapselspannringe mit Kolobomblenden

Die in unserem Hause und in Kooperationen mit anderen Unternehmen und Kliniken erfolgreich betriebene Forschung führte bereits zu zahlreichen Patentanmeldungen und Publikationen, wofür wir u.a. internationale Preise und Anerkennungen erhielten. So entwickeln wir zusammen mit der Firma Morcher (Stuttgart) neue Implantate für Patienten mit Irisdefekten.

Zudem erhielten wir mit unseren, auf den Kongressen der American Society of Cataract and Refractive Surgery über Kapselspannringe mit Iris- und Kolobomblenden präsentierten Operationsfilme, drei Jahre in Folge die begehrten "Oscars":

1997 K. J. Rosenthal, USA, V. Rasch, "Capsular Tension Rings with Iris Diaphragm or Colobom Aperture",ASCRS, 1997 San Diego
1998 V. Rasch, D"Insertion of Iris Diaphragm Ring, Small Incision Cataract Surgery, and "Sutureless" Phacotrabeculectomy in a Patient with the Axenfeld-Rieger Syndrome: First Reported Case". Videocompetition of ASCRS, Boston 1998( runner up)
1999 B. Osher, USA"Implantation of Capsular Tension Rings with Coloboma Aperture and Iris Diaphragma into a Patient with Albinism: First Reported Case." Videocompetition of ASCRS,San Diego 1998, (runner up)

Die segmentförmigen Plättchen decken Defekte in der Iris ab. Der Lichteinfall wird somit verhindert und Blendung reduziert. Sie finden Anwendung bei partiellen (peripheren) Iriskolobomen, totalen Iriskolobomen, bei Albinismus. Verschiedene Modellvarianten wurden hergestellt.


  • Kapselspannringe mit Irisblenden

Bei völligem oder fast vollständigem Fehlen der Iris können Kapselspannringe mit einer Mehrzahl von Segmenten Sinn machen. Werden 2 Ringe implantiert und etwas gegeneinander versetzt, können die Lücken zwischen den Segmenten optisch geschlossen werden.
Auch diese Ringe können bei Albinismus Verwendung finden.

"Künstliches Irissystem" , .Patentanmeldung, 1998
"Capsular Tension Rings with Iris Diaphragm or Colobom Aperture", K.J. Rosenthal, USA, V.Rasch, Potsdam

  • Weitere Entwürfe von Implantaten:

Implantat zur Korrektur von Aberrationen, Pat.anmeldung 2000

Endocapsuläres Implantat (Kapseldiaphragma) für torische IOL,(Fa Morcher, Typ 50 A, 1996

  • Ringblenden

Für spezielle Fragestellungen können alternativ zu den Kapselspannringen mit Irisblenden auch geschlossene Blenden in den Kapselsack implantiert werden.

Bei der UV-Bestrahlung von LAL-IOL kann somit die Netzhaut vor einer möglichen Schädigung geschützt werden. Auch diese Blenden wurden von uns (VR Vision Research GmbH) zusammen mit der Fa. Morcher/Stuttgart entwickelt und in der Augenklinik erstmals 2015 implantiert.

Für andere Indikationen (z.B. irreversible Mydriasis, Aniridie, Albinismus) bzw. IOL ist der innere Durchmesser kleiner, 4mm.

Basisforschung und Konzepte

Alle unsere Ideen, Konzepte und daraus resultierenden Entwicklungen entspringen aus den Fragen des Alltags. Ziel ist immer die Verbesserung der Diagnostik am Auge oder die Qualität unserer Operationen. Mit unseren Beiträgen helfen wir - weltweit - die Augenchirurgie zu verbessern.
  • LASICAT - Femtolaserassistierte Kataraktoperation (s. LASICAT)
  • "Multifunktionaldiagnostik"


Bis in die 1980-er Jahre wurden augenärztliche Diagnostikgeräte jeweils für eine Untersuchungsaufgabe entwickelt, quasi monofunktional konzipiert.
Zu nennen wären:
Spaltleuchte, Refraktometer, Keratometer, Tonometer, usw.
Die Patienten mussten sich von Gerät zu Gerät bewegen (Bild A). Den Ablauf verbesserten Untersuchungseinheiten, auf denen z.B. Spaltleuchte und Keratometer angeordnet waren (B). Auch an die Spaltleuchten kamen heranschwenkbare Zusatzgeräte hinzu, wie Hruby-Linse oder Applanationstonometer (B).
Unser 1983 entwickeltes erstes Konzept bestand darin, durch zusätzliche optoelektronische Beleuchtungssysteme eine Vielzahl von unterschiedlichen diagnostischen Messungen vornehmen zu können. Zur Bildaufnahme diente eine CCD-Matrix-Kamera.
Realisieren konnten wir seinerzeit im Funktionsaufbau an der Spaltleuchte aus eigener Kraft:

  • im Kontaktfreien Modus:
    Elektronische Hornhauttopographie
  • im Kontakt-Modus:
    Elektronische Applanationstonometrie(s. Glaukom - Forschung)

Versuchsaufbau und Prinziplösungen einer Multifunktionalkamera (C) wurden auf mehreren Messen in der DDR und Ungarn gezeigt.
Eine kommerzielle Realisierung war uns damals nicht möglich.

Neben Patentanmeldung zur Multifunktionaldiagnostik (C) wurde auch ein "multifunktionales" optoelektronisches Bauelement (D) konzipiert, das erstmals Emitter und Sensor auf einem Chip vereinte. Hinzu kam die optoelektronische Kombination von Diagnostik und Therapie in einem System (E).

  • Konzept zur Kombination und Integration unterschiedlicher Diagnoseziele in einem System, "Multifunktionaldiagnostik",

http://www.lasik-plus.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/8-multifunktionaldiagnostik-rasch.multifunktionaldiagnostik-rasch-1gk-is-148.jpg

Einzelfunktionen

in diagnostischen Geräten war üblich bei den meisten auf dem Markt. Sie werden in den 80-er Jahren mechanisch kombiniert, um den Untersuchungsablauf zu verbessern.

http://www.lasik-plus.de/modules/mod_image_show_gk4/cache/8-multifunktionaldiagnostik-rasch.multifunktionaldiagnostik-rasch-2gk-is-148.jpg

Multifunktionaldiagnostik

das Konzept verfolgte das Ziel verschiedene diagnostische Aufgaben in einem Grundgerät zu realisieren: mechanisch-optisch-elektronisch. Basis war zunächst eine CCD-Matrix ("Videochip"): Multifunktionalkamera - MFK. In der weiteren Konzeption wurden verschiedene Funktionen in einem optoelektronisch-multisensorischen Bauelement kombiniert (MFB)

  • Patentanmeldung (DD 233299,1984)
  • Patentanmeldung 1984

Die Erstpräsentation der Hornhauttopographie mittels ringförmig angeordneter Leuchtdioden an einer Spaltlampe erfolgte 1988.

 

      • "Untersuchungen zur Hornhaut-Topographie mit modifizierten neuen Projektionssystemen", V.Rasch, Vortrag Kontaktlinsentagung Bad Hofgastein 1988
      Varia:
      • Do we need the CIA in Cataract Surgery? Endoskopische Verlaufskontrolle während einer Kataraktoperation: Erstaufnahme 13. Januar 1999 Potsdam, veröffentlicht in Videocompetition of ASCRS Seattle 1999, Videocompetition of DOC Nuernberg 1999
      • Do we need the CIA in Cataract Surgery?, Videocompetition, XVlI.Congress ESCRS, Vienna 1999, 2nd prize, Art.Cat.
      • "Interface cleaning by I/A-Tunnel-Technique – case report
      • „Topographie oriented Double-Incision (TDI) – a new concept in refractive Cataract surgery“,ESCRS München, 06.-10.09.2003
      • "Topography-Oriented Double Incision – A new concept for Managment of Astigmatism in Refractive Cataract Surgery“, ASCRS, San Diego, 01.-05.05.2004
      • "Laser in Cataract Surgery – LASICAT“, Afro-Asian Congress of Ophthalmology, Istanbul, 18.-22.06.2004
      • "Topography oriented Double-Incision (TDI) – a new concept for management astigmatism in refractive Cataract surgery“, Afro-Asian Congress of Ophthalmology, Istanbul, 18.-22.06.2004
      • "Topographie oriented Double-Incision (TDI) – a new concept in refractive Cataract surgery“, ESCRS Paris, 18.-22.09.2004
      • "Laser in Cataract Surgery - LASICAT,ESCRS Paris, 18.-22.09.2004
      • “Management and implantation of the Acriflex 62 Toric IOL”, ASCRS, San Francisco, 17.-22.03.2006
      • "Management und Implantation der ACRFLEX 62 VR TI- der ersten personalisierten und individuell produzierten torischen IOL. Erste Ergebnisse.",DOG, Nürnberg, 25.-28.05.2006
      • "Management and Implantation of LU 804 VR-T (Toric Individual) the first individual produced toric IOL.” XII. Oph. Balticum, Riga, 24.-26.08.2007

Mitarbeit an der Basisforschung und Entwicklung wellenfrontgeführter Diagnostik und Entwicklung neuer operativer Lasertechnologien Volker Rasch, Axel Weber,

Reproducibility and Reliability of the Wavefront Analysis by Zywave Aberrometer - Influences of Zywave, by Patients and Examiners,
Posterpräsentation, 5th ESCRS Winter Refractive Surgery Meeting, Cannes 2001, prize of congress

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Kontakt

Potsdamer Augenklinik
im Graefe-Haus GmbH
Hans-Thoma-Str. 11
14467 Potsdam
Tel: 0331-6007711
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Über uns

In den letzten 20 Jahren ist es uns gelungen, ein modernes Zentrum für Augenheilkunde aufzubauen.

Als Teil der Potsdamer Augenklinik im Graefe-Haus bietet Ihnen das Augen-Laser-Zentrum Behandlungen nach neuester Methodik und höchstem Entwicklungsstand.  Im Albrecht-von-Graefe-Haus ermöglichen wir Ihnen eine umfassende Betreuung und Behandlung von der Basisdiagnostik bis hin zum hochspezialisierten operativen Eingriff.

Unsere Patienten dürfen sicher sein, dass sie eine optimale Diagnostik und die bestmögliche Versorgung für ihre Augen erhalten werden.

 

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